Drei aufregende Tage mit Wildfang auf Kuzikus.

Nun sitze ich in meinem Zelt, schreibe und genieße dabei ein Glas Weißwein „Jordan aus Stellenbusch“, in ungewöhnlicher Abwechslung mit einer Tasse Rooibushtea.

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Riesige Viehtransporter warten auf den Wildfang.

Seit gestern Abend stehen hier drei riesige Viehtransporter die darauf warten, mit Wild gefüllt zu werden. Um den Wildbestand zu regeln, werden ab und an Tiere für andere Wildfarmen zum auswildern gefangen. Das wird nun wohl die nächsten Tage passieren, man wartet nur auf den Hubschrauber, mit dem dies wohl nur geht. Das wird alles sehr spannend werden. Ich werde sehen was morgen passiert.

Eines steht fest, flexibel muss ich hier sein, alles machen, was mir auch sehr kurzfristig aufgetragen wird. Eine sehr interessante Aufgabe für mich, nicht groß nachdenken, sondern einfach machen!

Auf Morgen.

1.Mai. (28.4.-30-4.)

Heute ist schon der erste Mai – oh je bald habe ich Geburtstag. Werde ich dann noch hier sein und verlängern oder fahre ich nach Swakopmund? Jeden Tag denke ich anders darüber. Einerseits ist es hier sehr interessant und meistens fühle ich mich hier auch puddelwohl, andererseits denke ich, dass 3 Wochen in der Wildnis absolut reichen, da ich mir ja noch auf der anstehenden Safari ab 19. Mai auf dem harten Boden die einen oder anderen Schwielen holen werde. Meine Neugierde möchte auch noch die Küste von Namibia kennenlernen und vor allem den Abbruch zur Küstenregion, der wunderschön sein soll. Heute tendiere ich wieder in diese Richtung, allerdings werden hier ab dem 17. Mai Drohnen zu wissenschaftlichen Zwecken eingesetzt. Auch interessant, doch muss ich das alles kennenlernen auf meiner Reise?

Zurück zu den letzten drei aufregenden Tagen mit Wildfang und Rhino Pirschgang.

Gleich am nächsten Morgen ging es damit los. Der Hubschrauber war nachts schon gekommen. Ein hin und her der Brüder über meine Verwendung ergab, dass ich erst gegen 10 Uhr mit Berend an der Fangstelle ankam, während Fritz zuvor zwei Stunden mit dem Hubschrauber jeden Quadratmeter der Farm abgeflogen ist, um eine Tierzählung vorzunehmen.

Riesige Stoffwände flatterten durch die Buschlandschaft, endlos als Trichter aufgebaut, der sich in Richtung Wildnis weit öffnete.

Die Mündung war mit hohen Metallwänden bis zu einem der großen Viehtransporter verbunden. Sofort war mir klar wie der Wildfang ablaufen sollte. Der Hubschrauber treibt die Tiere in die große Öffnung des Trichters hinein, zwischendurch gab es riesige Quervorhänge, die im Laufschritt von den Wildfängern geschlossen wurden, wenn die Tiere durch waren. So konnten sie nicht wieder ausweichen.

Als erstes wurden die Oryxantilopen, auch Spießbock genannt, mit riesig langen und sehr spitzen Hörnern gefangen. Es sind sehr schön gezeichnete und würdevolle Tiere.

Der ziemlich kleine Hubschrauber, von weitem aussehend wie eine Biene, kreiste um die Tiere herum und trieb sie so bis in den Trichter hinein. Waren sie erst darin, ging alles rasend schnell.

Schiebetüren am Ende des Trichters sorgten dafür, dass nicht alle auf einmal in den Transporter kamen, denn vorher bekamen die Tiere zugeschnittene schwarze Plastikrohre aufgesteckt. Zum einen, damit sie sich nicht selber verletzten und zum anderen, auch nicht die Wildfänger verletzt wurden. Mit wilden, lautem Getöse landeten die Oryx in abgetrennten Kammern in das Innere des Transporters.

Ich stand währenddessen bei einer der Wände und hielt meine Kamera in die Höhe, den großen Bildschirm eingeschaltet und schoss staubige Bilder von der ganzen Szenerie. Später fand ich ein Loch in der großen Plane, steckte das Objektiv durch und konnte ebenfalls über den Bildschirm aufregende Fotos machen. Ein drittes Mal hockte ich auf dem Dach des Viehtransporters, der fürchterlich wackelte, weil die Oryx darin sehr aufgeregt herum trampelten.

Meine Gefühle waren dabei doch sehr gespalten. Das Wild muss reduziert werden, doch habe ich diese schönen Tiere die ganzen Tage zuvor in ihrer ganzen Freiheit erlebt, galoppierend durch die Savanne und nun in diesen Viehtransportern! Kamera und ich kamen später völlig verstaubt wieder auf der Farm an; eine Dusche für mich und Püster für die Kamera waren von Nöten.

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Der Hubschrauber treibt die Tiere in den großen Trichter hinein.

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Sie gelangen durch eine Stiege in den großen Transporter.

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For rural poverty reduction!

Inzwischen waren wieder Gäste, dieses Mal ein Ehepaar aus München, eingetroffen, sodass ich wieder in der Lapa, dem runden Beobachtungsgebäude, mit essen konnte. Bei sehr netten Gesprächen mit Wein und Trüffeln am Abend bekamen wir von Fritz viele interessante Infos über den praktizierenden Naturschutz einer Wild Farm in Namibia.

Am nächsten Morgen um 6 Uhr ging es mit der Münchner Familie und den Buschmännern John sowie Gouse auf Rhino Pirsch. Bei unserer letzten Pirsch suchten wir drei Stunden, dieses Mal präsentierten sich nach einer Viertelstunde die ersten drei: eine Familie mit einem vier Jahre alten Jungen. Solange sie uns nicht wittern, kann man sich heranpirschen, doch sollte dies einmal anders herum der Fall sein, können die Black Rhinos sehr gefährlich und schnell werden.

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Black Rhino Mama mit ihrem Kind.

Weiter ging die Fahrt in Richtung einer der 14 Wasserstellen. Zu dieser Tour gehört auch ein Fußmarsch, um das Spurenlesen kennenzulernen. Also stiegen wir vorher aus und machten uns auf den Weg. Buschmann John hat eine sehr amüsante Art, seine eigene Lebensweise uns beizubringen, besonders liebt er es uns die unterschiedlichen „Kackas“ zu zeigen. Daran kann man genau erfassen, wann und welches Tier sich hier und dort befunden hat, sehr wichtig für die Jagd. Auch, dass die Tiere immer wieder zum Markieren ihres Reviers zurückkehren, sich dort aber an andere Bullen heranschleichen um zu zeigen, „ich bin auch noch hier“. Sollten sie sich dort begegnen, kommt es zum Kampf.

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John und Gouse zeigen uns das Spuren lesen.

Weiter Richtung Wasserstelle – Gouse ist inzwischen zum Wagen zurückgekehrt und fährt dorthin – entdecken wir eine liegende Giraffe, den Kopf halb hoch reckend. Beim näheren herankommen sehen wir, dass sie tot ist. John schmeißt sich auf ihren Rücken, „Foto“! Mich schaudert es, doch das ist eben auch Wirklichkeit der Wildnis; vermutlich hat ein Schlangenbiss das Tier verenden lassen.

Oskar ist ihr Name und sie liegt dort schon ein halbes Jahr. Von weitem unversehrt, doch haben die Geier das Tier durch relativ kleine Löcher am Bauch ausgeweidet. Auch am Kopf sind nur noch Haut und Knochen, das Fell ist zu Leder mit Zeichnung geworden.

Der Wagen ist inzwischen angekommen, Kaffee ist heute nicht dabei, Cola und Wasser müssen auch reichen. Wieder wurde gezeigt, wie man Feuer im Busch entfacht. Doch viel spannender war die Nachricht, dass ein Stückchen von uns entfernt noch mehr Black Rhinos sind. Also nichts wie hin. Unglaublich, an einem Morgen mehrere Rhinos, zwei Familien mit ihren Jungen. Diesmal war das Licht auch perfekt, wir konnten viel dichter heran, dies selbstverständlich nicht ganz ohne Bauchkribbeln. Einige schöne Fotos kamen dabei auch heraus.

Zurück auf der Farm gab es ein late Breackfast.

Viel Zeit hatte ich nicht zum durchschnaufen, Berend kam auf mich zu: „Karin, gleich geht es wieder raus zu den Wildfängern, willst du mit“? „Klar“. Sprung und los.

Diesmal sollten Zebras gefangen werden, „oh je, nein diese wunderschönen Tiere auch“? „Ja, nur eine junge Hengstgruppe“! 600 Weitere leben noch auf Kuzikus. Nun war der Eingang zum Transporter regerecht verbarrikadiert, für meine Kamera kein Reinkommen. Ich pirschte mich zu meinem gestrigen Loch vor, das gerade mit großen Stichen geschlossen wurde. „Halt, bitte ein Loch für mein Objektiv lassen“! Wieder ging es rasend schnell, die Tiere galoppierten in einem rasenden Tempo an mir vorbei, Staub wirbelte wieder durch die Luft. Ich stieg nochmals auf das Dach des Transporters und erhaschte noch ein paar Fotos.

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Diese Zebras wollten doch lieber wieder raus.

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Wunderschöne Tiere!

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Falsche Richtung.

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Auch hier wieder gespaltene Gefühle. Werden sie wirklich alle wieder gesund in die Freiheit entlassen? Wenn diese Hengste sich allerdings immer weiter vermehren und die vielen anderen Grasfressenden Tiere auch, wird hier bald kein mehrjähriges Gras mehr wachsen und die Savanne wird „verbuschen“. Das heißt, der Boden hat keinen Platz mehr, mehrjähriges Gras entstehen zulassen. Übrig bleibt für die Tiere erst einjähriges „Saures Gras“ und wenn dies aufgefressen ist, ungenießbares Wildkraut. Sie würden hier jämmerlich verhungern. Wasser hätten sie durch die Brunnen-Wasserstellen genug, doch das reicht nicht zum Leben.

Nachhaltiger Naturschutz hat hier in Namibia eine andere Bedeutung. Da die Tiere hier durch große Raubtiere keine natürliche Dezimierung haben, muss von Menschenhand eingegriffen werden, damit der Erhaltungsschutz bestehen bleibt.

Am gestrigen und dritten Tag des Wildfangens sollten erst einige Straußhähne und später Springböcke gefangen werden. Diesmal fuhr ich mit Fritz raus. Von beiden Brüdern erfahre ich sehr Vieles über die Praxis einer Naturschutz geführten Farm, das mich sehr zum Nachdenken bringt über diese so andere Welt hier in Namibia.

Auch ihr Herz ist schwer, angesichts der Tatsache, dass man gezwungen wird zu solchen Mitteln zu greifen, dazu zählt auch die mehrmalige Jagd im Jahr. Dies ist allerdings auch in unserem Lebensraum nicht anders. Gerade am Rande des Sachsenwaldes bei Hamburg, meiner Heimat, muss regelmäßig gejagt werden, damit uns die Wildschweine nicht in die Stadt laufen oder unsere Felder zerstören. Auch dies ist Naturschutz für unsere Region, unser Lebensraum ist nur sehr viel kleiner, so auch der Tierbestand.

Zurück zum dritten Wildfangtag. Fritz führte mich zum zweiten Vorhang mitten in dem Trichter. Dort konnte ich mich verstecken und auf die Strauße warten. An jeweils einer Seite stand ein Wildfänger zum Schließen des Vorhanges bereit.

Der Hubschrauber in Hörweite und schon rasten die Strauße an mir vorbei. Vorhang zu und weg waren die Wildfänger. Ich dachte schon etwas enttäuscht, das war’s nun? Doch auf einmal kamen drei Strauße direkt auf mich zu gerast. Ich sprang schnell hinter einer Vorhangmulde. Herzklopfen und Neugierde, Kamera draufhalten; huh kommen die mir nahe. Immer wieder rannten sie im Kreis, wieder kamen sie in meine Richtung, ausweichen konnte ich nicht, hinter mir war alles dicht; also aushalten und abwarten. Nach gefühlten Minuten kamen einige Wildfänger zurück gerannt. Mit einer gekonnten Rolle sprang der eine hinter einen Busch, als einer der Strauße auf ihn zu raste, zum fotografieren war ich da gerade zu fasziniert von dem Anblick dieses Schauspiels. Endlich Ruhe, so wagte auch ich mich aus meinem Versteck heraus und krabbelte durch die Absperrung. Am Ende angekommen floh genau vor mir doch noch ein Strauß durch die Absperrung. Alle anderen waren sehr schnell im Transporter und verhielten sich eher ruhig.

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Wer kann hier wohl schneller rennen?

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Die drei Rückläufer!

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Die Drei kamen mir wirklich sehr nahe!

Jan, der Hubschrauberpilot, der auch gleichzeitig der Wildfangunternehmer und Händler ist, war an diesem Tag nicht sehr glücklich. Für diese Gruppe Strauße ist er drei Stunden in der Luft gewesen, die Suche nach Weiteren lohne sich nicht. Auch steht der Wind heute nicht sehr gut, um sie in den Trichter zu führen. Doch der Transporter sollte noch voll werden. So beschloss er Springböcke einzufangen und ging wieder in die Luft und ich in mein Versteck hinter dem Vorhang, trotz Herzklopfen war der Standpunkt doch recht spannend. Warten, warten, warten, natürlich wurde es auch immer heißer, inzwischen war es schon Mittag. Die Treiber hatten sich alle schlafend in den Schatten verdrückt.

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Warten, warten, warten ….

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Kaum hörte man den Hubschrauber in die Nähe kommen, kehrte spannendes Leben zurück, alle bereit zum schnellen Springen und Laufen, ich bereit mir meiner Kameraeinstellung. Diesmal sollten Springböcke kommen, meine Lieblingstiere hier in dieser Wildnis. Sie sind wunderschön gezeichnet, grazil im Lauf und Sprung. Sicher werden sie sehr schnell hier durchrennen.

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Hubschrauberpilot Jan, immer dicht über den Boden.

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Schnell geht der Vorhang zu.

Staub, springende und rasende viele kleine Böcke flogen nur so an mir vorbei. Der Vorhang schloss sich durch rennende Treiber ebenfalls sehr schnell. Ich wartete einige Zeit, erwartete auch einige Rückläufer, doch niemand kam. So ging ich zum Trichterende und wieder flitzten einige durch die Trennung davon. Es herrschte ein lautes Getöse und viel Aufregung am Eingang des Transporters. Die Springböcke sind sehr schwer zu fangen angesichts ihrer schnellen, lebendigen Art. Stellen doch diese Tiere ein Bild der totalen Freiheit dar. Ihre Sprünge draußen in der Savanne haben etwas fliegendes, leichtes an sich, ein Sinnbild der Freiheit! So ließen sich nicht sehr viele einfangen, die Sonne stand sehr hoch, es war heiß und alle schienen erschöpft.

Auch Jan entschied: „Kein guter Tag für Wildfang heute, wir hören auf“.

Inzwischen war es schon Nachmittag, die Farm ist fast ausgestorben. Berend, Johanna mit Tochter und Mutter sind in Windhoek, Gäste wieder abgefahren, Mittagessen nicht gekocht. Fritz fand Reste in der Lapa vom Vorabend. Wir schälten Trüffel dazu und fertig wurde ein köstliches Essen. Wie immer mit interessantem Gespräch über das Leben hier in der Savanne.

Ich war ziemlich erschöpft durch die letzten drei Tage. Wohl auch durch die viele Sonne, der man dort draußen ausgesetzt ist. Email, Finanzen checken, Familie kontakten waren nun mal wieder dran. Süße Bilder von meiner Enkelin Emma wurden mir geschickt. Ja, ich vermisse Euch schon alle ein wenig.

2 kleine Gläser Vino und eine kalte Nacht mit schlechtem Schlaf folgte. Den darauffolgenden Morgen sitze ich nun auf meiner Terrasse und schreibe dieses Obige. Scheint heute ein ruhiger Tag zu werden. Schön, kann ich gut gebrauchen.

2.Mai.

Neue Gäste sind angekommen. Wieder die Gelegenheit um 6 Uhr morgens in die Kalahari zu pirschen. Durch die letzten Wildfangtage waren die Wildgruppen etwas weiter entfernt. John führte uns wieder zu Fuß zu einer der Wasserstellen, in einer Reihe gehen, Spuren lesen, „Kackas“ erkennen und leise sein. „Schaut vorne ein Rhino“. Ich erkenne überhaupt nichts, wo? Leise gehen wir gegen den Wind näher heran. „Oh ja wirklich“. Wir kommen sehr dicht an eine riesige Mutter mit Kind heran. Leises Herzklopfen, so dicht! Unglaublich, dass diese Tiere auch sehr schnell rennen können. Diese Beiden bemerkten uns zum Glück gar nicht und fraßen genüsslich von den stacheligen Büschen. Ich konnte sie schnaufen hören, während sie ganze Äste brachen und diese zermalmten.

Die Black Rhinos sind wirklich besonders Schützens würdig. Noch vor sehr vielen Jahren gab es über 200.000 Stück, um 1906 sogar 400.000.  2003 nur noch 2000. Heute ist die Zahl, dank des Schutzprojektes der Namibischen Regierung und der Naturschutz geführten Farmen wieder auf 4000 gestiegen. Leider steigen auch die Zahlen der gewilderten Black Rhinos wieder.

Wirklich eindrucksvoll diese großen Tiere, die hier auf Kuzikus zum Glück noch sehr geschützt leben. Das wird hoffentlich auch so bleiben!

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Rhinos gut versteckt in der Savanne von Kuzikus

3.Mai.

Heute ist Sonntag, dieser Tag steht für mich zur freien Verfügung. Also eine Gelegenheit meine Erlebnisse der letzten Zeit hier auf Kuzikus in meinem Blog zu veröffentlichen. Nächste Woche wird es eine neue Website von Kuzikus geben. Für Naturliebhaber und Wissenschaftler ein toller Ort um das Leben in der Kalahari kennenzulernen.

 

 

Ein Gedanke zu „Drei aufregende Tage mit Wildfang auf Kuzikus.

  1. Barbara Striedieck

    Moin Karin, was für ein aufregendes Leben in Namibia und auf Kuzikus. Jeder Tag scheint so voll zu sein, was wirst Du noch alles erleben auf Deiner Reise, die ja noch nicht mal einen Monat alt ist. Ich bin ganz angetan von Deinen Erlebnissen und natürlich auch von den Fotos. Und ich freue mich insbesondere darüber, dass Du Deine Vorstellungen und Vorpläne auf so atemberaubende Art und Weise umsetzen kannst. Dagegen ist unser Leben vergleichsweise „ohne Höhepunkte“. Aber das stimmt ja auch nicht – wir suchen uns unsere heimischen Höhepunkte. Und das Frühjahr bietet dem Beobachter wieder viele kleine Leckerbissen in der Pflanzen- und Vogelwelt. Wir waren zwischendurch noch in Vlotho und haben uns auf dem Rückweg Bremen angesehen (eine sehr interessante Stadt). An meinem Geburtstag war so schönes Wetter, dass wir mit unseren Gästen zum Brunch lange im Garten sitzen konnten. Du hast leider gefehlt. Zum ersten Mai gab es ein traditionelles Folktreffen mit ca. 2000 Gästen in der Nähe vom Bistensee und anschließend gab es die erste Fahrradtour (mit Anne und Bernd) hoch zum Aschberg (Hüttener Berge). Die hügelige Landschaft hatte es in sich – war ganz schön erledigt nach der Tour. Aber der Anfang ist geschafft. Über Christi Himmelfahrt geht es dann nach Potsdam und Berlin (Treffen mit Axels Geschwistern).
    Im Übrigen planen Axel und ich auch eine Namibia Tour (2016). Habe schon Kataloge studiert, aber im Vergleich zu Deinen bisherigen Erlebnissen scheinen alle Angebote zunächst eher langweilig.
    Bleibe gesund und munter und immer am richtigen Ort zur richtigen Zeit. (Die Bilder aus Nepal setzen mir ziemlich zu.)
    Liebe Grüße von Barbara und Axel

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