Meine Weltreise vom 12. April 2015 bis zum 12. April 2016

Hier kommt noch ein Nachtrag aus der Zeit vor meiner Abreise.

Heute ist der 15. März, genau in 4 Wochen starte ich meine lang ersehnte Weltreise.

So viele Gedanken, Ideen und Pläne gehen mir durch den Kopf. Ich schaue mich in meinem wunderschönen Haus um und denke, ja, alles wunderschön und gemütlich; doch gar nicht wirklich lebendig. Ich bin als Stier geboren, auch scheinen die stierischen Anlagen auf mich zu zutreffen. Gemütlichkeit, man möchte es schön um sich haben und gestaltet auch ständig um – richtig. So habe ich 60 Jahre lang gelebt und es ist auch ein Teil von mir, besonders mit meiner großen Familie mit meinen 5 Kindern.

In meinem stierischen Dasein muss auch noch eine andere Seele leben, vielleicht hat sie mit meinen Genen zu tun. Hatte ich doch einen Vater, der nicht nur der Erfinder der Falk Stadtpläne war, sondern diese Idee auch unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg umgesetzt hat. Um ans Ziel zu kommen, ist er unter anderem kurze Zeit nach dem Krieg 5 mal nach Amerika aufgebrochen. 48 Stunden mit dem Flugzeug nach Sao Paulo, oder mit der „Bremen“ auf Jungfernfahrt nach New York! Damals war er zwischen 26 und 30 Jahren.

Die Reise-Gene und der Abenteuerwunsch sind mir somit in die Wiege gelegt worden. Ich musste allerdings erst 60 Jahre alt werden, um mir meinen Wunsch, die Welt und ihre unterschiedlichsten Kulturen und Menschen kennenzulernen, erfüllen zu können.

Meine reiche Lebenserfahrung wird es mir allerdings auch leichter machen.
Wenn ich über meine Reise nachdenke und all die tollen Erlebnisse nur wage in Erwartung empfinde, kann ich mir ein Leben wie bisher überhaupt nicht mehr vorstellen. Und das, obwohl ich noch gar nicht gestartet bin!

Ich bin so voller Vorfreude auf das was ich alles erleben werde, dass ich kaum noch normal schlafen kann.
Jeden Tag entsteht eine neue Falte in meinem Gesicht, so scheint es, jedes Foto möchte ich gleich vernichten, doch innerlich fühle ich mich unglaublich jung, wenn ich an den nahen Start meiner Reise denke.

Bin sehr gespannt, ob das auf der Reise so bleibt. Bisher war mein Gesicht immer der Spiegel meines Lebensgefühles, also Falten glättend! Gerade freue ich mich riesig auf das Kommende, doch gleichzeitig bin ich total angestrengt von all der Vorbereitungen und sicher auch der Ängste des Unbekannten, was da alles so auf mich zu kommen wird.

Freude und Ängste sind sehr dicht beieinander! Warum bleibe ich nicht einfach nur ein Jahr auf meiner Lieblingsinsel Amrum – weil es mir dann an Herausforderungen fehlen wird.

Ich möchte noch jeden (fast) Winkel dieser Welt entdecken!

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